Samstag, Januar 18, 2020

Torchlight 2 – Totgesagte leben länger

Nachdem im Jahr 2012 die PC Version auf den Markt kam und vor fast zwei Jahren das Entwicklerstudio Runic Games geschlossen wurde, ist Torchlight 2 nun für die Xbox, Switch und PS4 umgesetzt worden. Die Konsolen-Versionen von Torchlight 2 ist bei Panic Button entstanden. Das Studio hat vor allem den Fokus auf Konvertierungen gelegt und ist für seine Portierungen von Rocket League und Doom für die Switch bekannt. Wir haben den temporeichen Hack n‘ Slay Titel, der seinerzeit Diablo 3 große Konkurrenz machte, nun auf der PS4 angepixelt, da es doch umfangreicher ist.

 

Zu Beginn der Reise wählt man eine von vier Charakterklassen die jeweils ihre eigenen Spezialisierungen haben. Hier gilt es, besonders auf die Statuswerte zu achten. Zur Auswahl stehen Berserker (Nahkampf), Ingenieur (Tank), Vagant (Fernkampf) und der Glutsteinmagier. Anschließend schnappt man sich seinen Begleiter, wo wir auch wieder die Wahl haben, welche aber nicht so eminent wichtig ist, denn Unterschiede sind nur kosmetischer Natur. Bevor es nun wirklich losgeht, dürfen wir noch unseren Schwierigkeitsgrad festlegen. In unserem Test sind wir als Berserker auf Normal unterwegs.

Das Intro startet und es fällt gleich auf das es nicht ins deutsche übersetzt wurde, was einen wundert, ist doch der Rest des Spiels lokalisiert wurden. Das komplette Spiel ist nicht mit einen Triple A Titel zu vergleichen, schließlich steckt auch kein Big Player mit riesen Budget hinter Torchlight 2. Für einen vergleichsweise niedrigen Preis (19,99€), bekommt man dann doch mehr als genug geboten. Grafisch bewegen wir uns auf einem Niveau, welches sehr comichaft, verspielt und bunt wirkt. Unweigerlich muss ich an Warcraft 3 oder World of Warcraft Classic denken, angesichts der Optik. Dies ist definitiv kein negativ Punkt, denn die Aufmachung gefällt mir sehr gut.

Da stehen wir nun mit unserem Wolf und wollen endlich den Kampf gegen das Böse aufnehmen. Schade ist, das egal mit welcher NPC Wache man spricht, die Stimmen sowie Audio Samples sind immer die gleichen. Ein wenig Abwechslung wäre hier mit Sicherheit angebracht. Das In-Game Menü ist anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig. Es gibt zwei Ringe, einen für den Charakter und einen für den Begleiter worüber man die Ausrüstung von beiden verwalten kann. Nach einer Eingewöhnungsphase klappt dies dann aber. Jede Klasse hat vier Statuswerte (Stärke, Geschicklichkeit, Fokus und Vitalität) inklusive drei verschiedener Talentbäume, die wiederum zehn verschiedene Skills beinhalten. Davon sind sieben aktiv sowie drei passiv. Sie bilden die speziellen Fähigkeiten eures Charakters und geben genug Raum um sich seinen eigenen individuellen Build zu erstellen. Die Steuerung unseres Helden geht flüssig von der Hand und wird mit dem linken Analogstick übernommen. Fähigkeiten, Attacken, Heiltränke etc. können beliebig auf die Controller Buttons verteilt werden, je nachdem wie es für uns am komfortabelsten ist.

Nach einer guten Dreiviertel Stunde, einem Zwischenstop in der Enklave (kleine Siedlung mit Händler und Kiste zum einlagern), ein paar Kämpfen und einigen Lootsessions weiter, gelangen wir zum ersten Dungeon wo am Ende ein kleiner Zwischengegner auf uns wartet. Belohnt wird das ganze mit jeder Menge Gold und Gegenständen, welches mich erstmal wieder zurück zum Lager bringt um mein Inventar zu leeren (man kann natürlich auch die Funktion des Begleiters nutzen und ihn in die Siedlung / Stadt schicken, um Gegenstände zu verkaufen). An dieser Stelle endet der kleine Einblick in Torchlight 2 aber auch schon…
Zum Schluss sei noch gesagt das es einen Mehrspielermodus gibt, welcher aber nur ein Online-Multiplayer Erlebnis für 4 Spieler darstellt, da auf den Couch Coop Modus verzichtet wurde. Darüber konnte ich bisher noch keine Erfahrungen sammeln.

Die bisherigen Eindrücke von Torchlight 2 haben durchaus begeistert und es wird fleißig weitergespielt um euch bald einen umfassenden Test zum Spiel liefern zu können. Bleibt also gespannt, wenn wir euch wieder von unseren Abenteuern berichten.

Marcel Wunnenberg
Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!

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