Im Mai 2018 kam Pillars of Eternity 2 DEADFIRE von Obsidian Entertainment für den PC heraus und eroberte die Herzen vieler Rollenspielfans. Fast 2 Jahre später kommen jetzt endlich die Konsolenbesitzer ebenfalls auf ihre Kosten. Wie Obsidian Entertainment die Umsetzung gelungen ist, wollen wir euch in diesem Test näher bringen. Pillars of Eternity 2 DEADFIRE haben wir für euch auf der PS4 Pro getestet.
Die Geschichte beginnt
Der Gott des Lichts Eothas, der eigentlich im heiligen Kreuzzug zerstört worden sein soll, schlüpft in eine riesige Statur um das Land zu durchqueren. Auf seinem Weg durch das Land vertilgt er Seelen und unsere Aufgabe als Wächter ist es ihn aufzuhalten. So scheint es zumindest. Was genau dahinter steckt, ob die Götter ein falsches Spiel spielen und wie sich die Geschichte entwickelt, darauf werde ich hier nicht eingehen. Ich denke das solltet ihr selber herausfinden.
Die Welt von DEADFIRE
DEADFIRE besteht aus einer Vielzahl von Inseln, die von uns entdeckt werden wollen. Einige davon sind unbewohnt, auf anderen dagegen finden wir blühende Metropolen. Natürliche können wir nicht einfach von Insel zu Insel schwimmen, dementsprechend brauchen wir ein Schiff, die Defiant. Das, was die Burg im ersten Teil war, ist unser Schiff im zweiten. Zum einen können wir unser Schiff über das Meer steuern, doch das allein reicht noch nicht aus. Um zu bestehen müssen wir auch das richtige Management an den Tag legen. Hier haben wir die Möglichkeit Kanonen für verschiedene Kampfentfernungen unserem Schiff hinzuzufügen. Kanonen wollen aber auch bedient werden, genauso wie ein Schiff auch eine Crew braucht. Auch diese müssen wir anheuern und umsorgen. Hier gilt: Je besser wir uns um unserer Crew kümmern, desto effektiver und zufriedener ist sie. Wir wollen ja auch nicht, dass die Crew anfängt zu meutern. Also die Männer und Frauen immer im Auge behalten und sich gut um sie kümmern, dann wird auch ein echter Kapitän aus dir.

Die Steuerung auf der Konsole
Am Anfang muss man sich leider entscheiden, ob man dynamisch oder rundenbasiert in die Kämpfe ziehen möchte. Dies kann man leider im Laufe des Spiels nicht mehr ändern. Bei der rundenbasierten Variante muss man sich auf längere Kämpfe durch die einzelnen Phasen einstellen, bekommt dadurch aber auch mehr Zeit zum Agieren. In der dynamischen Variante spielt sich das ganze Spiel flüssiger und man kann durch den Pause-Modus trotzdem in aller Ruhe seine Befehle geben. Wählt also am Anfang mit Bedacht ansonsten heißt es von vorn anfangen. Die Umwandlung von Maus und Tastatur zu Controller ist den Entwicklern sehr gut gelungen. Das Gamepad ist zwar voll belegt mit einer Vielzahl an Möglichkeiten, doch nach dem kurzem Tutorial und einer kurzen Eingewöhnungsphase ging das Spielen leicht von der Hand. Man hat hier die Möglichkeit entweder jeden Charakter einzeln via Point and Click zu verschieben oder die gesamte Gruppe geschlossen. Die Menüführung wird durch ein Aktionsrad bestimmt, in dem man dann zwischen den einzelnen Reitern wechseln kann.

Laden und ruckeln
Hier, muss man leider sagen, bleibt der Spielspaß stark auf der Strecke. Das Spiel strotzt gerade so vor Ladebildschirmen, was bei kurzen Ladezeiten ja nicht schlimm wäre, doch leider haben wir hier Ladezeiten von bis zu 100 Sekunden und dann muss man sich schon fast eine Nebenbeschäftigung suchen, um diese Zeit permanent zu überbrücken. Leider bricht auch in Städten die Framerate ein, was dem Ganzen dann auch noch einen sauren Beigeschmack gibt.

FAZIT
Pillars of Eternity 2 DEADFIRE ist ein großartiges Rollenspiel mit viel Tiefgang. Die Möglichkeiten des Handelns und die daraus entstehenden Konsequenzen sind schier unbegrenzt. Darüber hinaus gibt es durch die unzähligen Möglichkeiten der Zusammenstellung der Klassen einem die Möglichkeit seinen Charakter individuell so zu gestallten, wie man ihn haben möchte. Leider muss ich sagen, dass zum Beispiel aufgrund der langen Ladezeiten und der Einbrüche der Framerate, ich die PC Version bevorzuge.
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